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Was zeigt der neue KI-Bericht in der Google Search Console?

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Kurzantwort

Seit dem 3. Juni 2026 hat die Google Search Console einen eigenen Bericht für generative KI. Er zeigt, wie oft Deine Seiten in AI Overviews und im AI Mode eingeblendet werden, aufgeschlüsselt nach Seite, Land, Gerät und Datum. Suchbegriffe, Klicks und Klickrate fehlen bewusst. Google misst dort also nicht mehr Dein Ranking auf ein Keyword, sondern ob die KI Dich überhaupt heranzieht. Der Bericht wird schrittweise ausgerollt, noch nicht jedes Konto sieht ihn.

Videovorschau: Google Search Console zeigt jetzt: So oft zitiert dich die KI

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Welche Zahl steht jetzt in der Search Console, und welche fehlt?

Google hat der Search Console am 3. Juni 2026 einen eigenen Bericht für generative KI gegeben. Er sitzt im Leistungsbereich neben dem klassischen Bericht für die Suchergebnisse und zeigt im Kern genau eine Zahl: Impressionen, also wie oft Links auf Deine Seiten in einer KI-Funktion ausgespielt wurden. Aufgeschlüsselt wird das nach Seite, Land, Gerät und Datum. Erfasst sind die AI Overviews und der AI Mode in der Google-Suche, für die generativen Funktionen in Discover gibt es einen zweiten Bericht (Google Search Central, Juni 2026).

Das Auffällige ist, was nicht drinsteht. Keine Suchbegriffe, keine Klicks, keine Klickrate. Du siehst also nicht, ob jemand nach dem besten Bäcker in seiner Gegend oder nach einem Immobilienmakler in Freiburg gefragt hat, bevor Deine Seite in der Antwort auftauchte. Google hat angekündigt, weitere Kennzahlen später nachzuliefern, ein Datum dafür gibt es nicht (Search Engine Land, Juni 2026). Der Begriff, um den sich die Suchbranche seit über zwei Jahrzehnten dreht, das Keyword, kommt in diesem Bericht schlicht nicht mehr vor.

Für die Einordnung ist noch eines wichtig: neu erhoben wird hier nichts. Die KI-Impressionen steckten vorher schon in Deinen Gesamtwerten im Leistungsbericht und tun es weiterhin, Google hat sie nur in eine eigene Ansicht herausgelöst. Der Rollout läuft in Etappen und erreicht zunächst einen Teil der Konten, Experimente aus den Search Labs bleiben außen vor. Wenn der Bericht bei Dir noch fehlt, liegt das also nicht an Deiner Property.

Warum ist es ein Signal, dass Google das selbst misst?

Man sieht ziemlich genau, wo die Reise hingeht, wenn ein Anbieter sich diese Ansicht selbst baut und in sein eigenes Werkzeug knallt. Die Search Console ist das Instrument, mit dem Millionen Seitenbetreiber ihren Erfolg bewerten. Was Google dort als Kennzahl anbietet, wird über kurz oder lang zu der Kennzahl, an der die Branche arbeitet. Und diese Kennzahl heißt jetzt nicht mehr Position, sondern: wie oft zieht die KI Dich heran.

Für Dich steckt darin eine unbequeme Wahrheit. Keine Top-Bewertung der Welt und kein Nummer-1-Ranking der Welt bringt Dir künftig etwas, wenn Du in der KI-Antwort nicht vorkommst. Ranking und Zitat sind zwei verschiedene Dinge, und der neue Bericht macht diesen Unterschied zum ersten Mal in Googles eigenem Werkzeug sichtbar. Woran es liegt, wenn stattdessen andere genannt werden, haben wir in warum die KI Deine Wettbewerber statt Dich nennt auseinandergenommen.

Es gibt einen zweiten Hinweis in dieselbe Richtung. Kurz nach dem Bericht hat Google eine Steuerung nachgeschoben, mit der Seitenbetreiber die Anzeige ihrer Inhalte in KI-Antworten unterbinden können (Search Engine Land, Juni 2026). Wer gleichzeitig das Messen und das Abschalten baut, behandelt eine Sache nicht mehr als Experiment, sondern als festen Bestandteil seines Produkts. Welche Folgen das Abschalten hat und wann es sich lohnt, steht in KI-Crawler erlauben oder blockieren.

Warum bringt Dir ein Nummer-1-Ranking allein nichts mehr?

Ich merke es an mir selbst. Früher, bei einem Thema, in das ich mich richtig reinfuchsen wollte, einem neuen Fernseher zum Beispiel, habe ich erst einmal unfassbar viel Recherche betrieben: Testsiegerberichte gelesen, Reviews verglichen, mich durch Foren geklickt, bis ich wusste, welches Gerät zu meinen Anforderungen passt. Heute habe ich dafür weder Lust noch Zeit und frage einfach die KI.

Bestes Beispiel war ein Waffeleisen. Ich habe der KI geschrieben, welche Anforderungen das Gerät erfüllen soll, und hatte ruckzuck drei, vier Vorschläge, die ich mir näher angeschaut habe. Gekauft habe ich am Ende eins davon. In dieser ganzen Kette gab es keine Trefferliste, kein Vergleichsportal und keine zehn blauen Links, auf denen jemand um Platz eins kämpft. Es gab eine Antwort mit ein paar Namen darin, und einer davon hat den Auftrag bekommen.

Genau diese Situation fasst der neue Bericht in eine Zahl. Er misst nicht, wo Du in einer Liste stehst, sondern ob Deine Seite überhaupt in der Antwort auftaucht, aus der jemand seine Entscheidung ableitet. Ob bei Deinen wichtigsten Kundenfragen heute Dein Name fällt oder der Deiner Wettbewerber, zeigt Dir ein kostenloser GEO-Check.

Warum sind Anfragen aus der KI mehr wert als klassische Besucher?

Weil die Vorarbeit schon gelaufen ist, bevor der Kontakt bei Dir ankommt. In einer Semrush-Auswertung aus 2025 ist ein Besucher aus der KI-Suche, gemessen an der Conversion-Rate, rund 4,4 Mal so viel wert wie ein Besucher aus der klassischen organischen Suche. Semrush begründet das damit, dass jemand, der über eine KI kommt, seine Optionen meist schon verglichen und Dein Angebot in Grundzügen verstanden hat.

Bei meinem Waffeleisen war es exakt so: Die KI hatte die Vorauswahl übernommen, ich musste nur noch zustimmen. Übertragen auf Dein Geschäft heißt das, solche Anfragen kommen seltener mit einem vagen Was-kostet-das-denn und öfter mit einer konkreten Absicht. Warum diese Anfragen anders laufen und wie sie entstehen, vertieft der Beitrag über vorentschiedene Anfragen.

Deshalb ist die Zahl im neuen Bericht mehr als eine Reichweiten-Zahl. Sie beschreibt die Stelle, an der eine Kaufentscheidung heute vorbereitet wird, und zwar bevor irgendjemand Deine Website öffnet. Wer dort fehlt, verliert Anfragen, ohne es in einem einzigen Auswertungs-Tool als Verlust zu sehen.

Was bedeutet das für kleine Unternehmen?

In meinen Augen haben kleine Unternehmen hier zum ersten Mal seit Langem eine ernsthafte Chance, im Netz eine Sichtbarkeit aufzubauen, die bisher den großen Playern und Platzhirschen vorbehalten war. Ein Sprachmodell liest kein Anzeigenbudget. Es sucht nach Anbietern, über die es klare, konsistente und belegte Aussagen findet, und genau daran kannst Du arbeiten, ohne einen sechsstelligen Etat zu haben.

Wenn Du an Deiner Website und Deinem Auftreten schraubst und zu der Entität wirst, die die KI liebt, stichst Du Marken aus, die viel Geld in Google Ads oder Social Ads werfen. Das ist kein Trick, sondern eine Frage der Sorgfalt: gleiche Angaben überall, echte Belege, saubere Antworten auf die Fragen, die Deine Kunden wirklich stellen. Warum dieses Zeitfenster gerade jetzt offen steht, steht in warum kleine Unternehmen jetzt in der KI-Suche gewinnen.

Ich mache selbst viel Werbung auf LinkedIn, sage das also nicht aus Abneigung gegen bezahlte Kanäle. Anzeigen kaufen Aufmerksamkeit, solange Du zahlst, und am Tag danach ist sie weg. Eine Nennung in der KI-Antwort bleibt, solange Deine Belege stimmen, und sie kostet Dich vor allem Sorgfalt statt Budget.

Was machst Du mit dem Bericht, wenn er bei Dir auftaucht?

Schau zuerst nach, ob Du ihn überhaupt schon hast. Öffne die Search Console und geh in den Leistungsbereich, in dem auch die Suchergebnisse liegen, dort steht der Bericht zur generativen KI als eigener Eintrag. Fehlt er, musst Du nichts reparieren, sondern abwarten, bis der Rollout Deine Property erreicht.

Nimm die Zahl dann als das, was sie ist: ein ehrlicher Anfang mit klaren Grenzen. Ohne Suchbegriffe siehst Du nicht, auf welche Frage hin Du eingeblendet wurdest, und der Bericht deckt ausschließlich Googles KI ab, nicht ChatGPT, Perplexity oder Gemini außerhalb der Suche. Wie Du die andere Hälfte misst, also Mention Rate, Citation Rate und Share of Voice über die Chatbots hinweg, steht in wie Du Deine KI-Sichtbarkeit misst.

Und dann arbeite an dem, was diese Zahl bewegt. Belege statt Behauptungen, überall identische Angaben zu Name, Leistungen und Standort, und Inhalte, die eine echte Kundenfrage sauber zu Ende beantworten, statt sie in einer diffusen Leistungsübersicht zu verstecken. Welche Bausteine in welcher Reihenfolge zählen, haben wir in der Checkliste, wie Du von KI empfohlen wirst zusammengestellt.

Häufige Fragen

Wo finde ich den KI-Bericht in der Search Console?
Er liegt im Leistungsbereich Deiner Property, dort wo auch der klassische Bericht zu den Suchergebnissen steht, und taucht als eigener Eintrag für generative KI auf. Siehst Du ihn nicht, ist das kein Fehler: Google rollt den Bericht seit dem 3. Juni 2026 schrittweise an einen Teil der Konten aus und weitet den Zugang nach und nach aus. Bis dahin bleiben Deine KI-Impressionen in den Gesamtwerten des Leistungsberichts enthalten, nur eben ohne die separate Ansicht.
Warum zeigt der Bericht keine Suchbegriffe?
Google gibt in dieser ersten Fassung nur Impressionen aus, aufgeschlüsselt nach Seite, Land, Gerät und Datum. Klicks, Klickrate und Suchanfragen fehlen. Google hat angekündigt, mit der Zeit weitere Kennzahlen zu ergänzen, ohne einen Termin zu nennen. Für Dich heißt das praktisch: Du erfährst, dass Deine Seite in einer KI-Antwort auftauchte, aber nicht, auf welche Frage hin. Diese Lücke musst Du vorerst mit eigenen Stichproben in den Chatbots schließen.
Heißt eine Impression, dass die KI mich empfohlen hat?
Nicht zwangsläufig. Gezählt wird, wie oft Links auf Deine Seiten in einer KI-Funktion ausgespielt wurden, nicht ob Dein Markenname im Antworttext als Empfehlung gefallen ist. Beides hängt zusammen, ist aber nicht dasselbe: Du kannst als Quelle unter einer Antwort auftauchen, während im Text ein Wettbewerber empfohlen wird. Deshalb bleibt es sinnvoll, zusätzlich von Hand zu prüfen, wer bei Deinen wichtigsten Kundenfragen tatsächlich genannt wird.
Sind die KI-Zahlen neu dazugekommen oder waren sie vorher schon in meinen Werten?
Sie waren schon vorher drin. Google hat die Impressionen aus AI Overviews und AI Mode immer im gesamten Leistungsbericht mitgezählt und tut das weiterhin. Neu ist allein die eigene Ansicht, die diesen Anteil sichtbar macht. Deine Gesamtzahlen ändern sich durch den Bericht also nicht, Du siehst nur zum ersten Mal, welcher Teil Deiner Sichtbarkeit aus den KI-Antworten stammt.

Quellen

Du willst wissen, wo Dein Unternehmen heute in ChatGPT, Perplexity und Google steht? Der kostenlose GEO-Check zeigt es Dir in 30 Sekunden, ohne Anmeldung.